Das ABC der Hautpflege: Welche Schritte im täglichen Ritual wirklich zählen

Das ABC der Hautpflege: Welche Schritte im täglichen Ritual wirklich zählen

15.09.2026
Inhalt

    Reiniger, Toner, Serum, Creme, Sonnenschutz, dazu Peelings, LED-Masken und Nahrungsergänzung. Die Auswahl ist gross, die Verwirrung oft auch. Dabei ist ein gutes Pflegeritual gar nicht kompliziert. Es braucht wenige Schritte in der richtigen Reihenfolge, morgens wie abends. Hier erfährst du, welche das sind, warum die Reihenfolge zählt und wo du Spielraum hast.

    Warum ein Ritual sinnvoll ist

    Deine Haut arbeitet rund um die Uhr, aber nicht immer gleich. Tagsüber schützt sie sich gegen UV-Licht, Feinstaub und Temperaturschwankungen. Nachts fährt sie die Regeneration hoch: Zellen erneuern sich, kleine Schäden werden repariert, die Durchblutung nimmt zu. Ein Pflegeritual holt diese beiden Phasen ab. Morgens geht es um Schutz, abends um Reinigung und Regeneration. Wer das versteht, braucht keine zehn Produkte, sondern die richtigen an der richtigen Stelle.

    Die Grundregel für die Reihenfolge ist einfach: von leicht zu reichhaltig. Wässrige Texturen zuerst, Cremes danach, tagsüber der Sonnenschutz zum Schluss. So kann jede Schicht das tun, wofür sie gedacht ist, und nichts blockiert das nächste.

    Schritt 1: Reinigung

    Die Reinigung legt die Basis für alles, was danach kommt. Abends entfernt sie Make-up, Sonnenschutz, Talg und den Schmutz des Tages. Morgens genügt meist eine sanfte Reinigung mit lauwarmem Wasser oder einem milden Produkt, um die Nachtpflege und den nächtlichen Talg abzunehmen.

    Worauf es ankommt: Der Reiniger sollte mild sein und den pH-Wert der Haut respektieren, der leicht sauer im Bereich von etwa 5 liegt. Ein Zeichen für ein zu aggressives Produkt ist das «quietschsaubere» Gefühl nach dem Waschen. Was sich sauber anfühlt, ist oft eine gestörte Hautbarriere. Nach der Reinigung sollte die Haut sich weich und entspannt anfühlen, nicht gespannt.

    Wenn du abends Sonnenschutz oder wasserfestes Make-up trägst, hilft eine Doppelreinigung: zuerst ein ölbasierter Reiniger oder Balm, der Fettlösliches löst, danach ein wasserbasiertes Produkt für den Rest.

    Optional nach der Reinigung: LED-Lichtpflege

    LED-Masken sind aus dem Kosmetikstudio nach Hause gewandert. Sie arbeiten mit Licht in definierten Wellenlängen, ohne UV. Rotes Licht und Nahinfrarot werden in der Kosmetik eingesetzt, um die Haut in ihrer Regeneration zu begleiten. Infrarot reicht etwas tiefer ins Gewebe.

    Wichtig ist der Zeitpunkt. Licht braucht freie Bahn, deshalb kommt die Maske auf die gereinigte, trockene Haut, ohne Creme, Serum oder Make-up. Manche Inhaltsstoffe reagieren auf Licht oder schwächen den Effekt. Danach folgt das Serum und anschliessend die Creme wie gewohnt.

    LED-Pflege ist kein täglicher Pflichtschritt. Wie oft und wie lange du die Maske verwendest, steht in der Bedienungsanleitung. Länger ist nicht besser. Vor der ersten Anwendung machst du einen Verträglichkeitstest an einer kleinen Hautstelle. Die Anleitung sagt dir auch, für wen die Maske nicht geeignet ist, etwa nach einem Sonnenbrand in den letzten zwei Wochen oder bei sehr heller oder sehr dunkler Haut.

    Schritt 2: Toner oder Essenz (optional)

    Ein Toner ist kein Pflichtschritt, aber ein sinnvoller, wenn er zu deiner Haut passt. Moderne Toner haben mit den alkoholhaltigen Gesichtswassern von früher wenig gemeinsam. Sie gleichen den pH-Wert nach der Reinigung aus, spenden erste Feuchtigkeit und bereiten die Haut auf die Wirkstoffe vor, die folgen. Auf leicht feuchter Haut ziehen Seren oft besser ein.

    Wer eine schlanke Routine bevorzugt, kann diesen Schritt weglassen. Wer trockene oder empfindliche Haut hat, profitiert oft davon.

    Schritt 3: Serum

    Das Serum ist der Schritt mit der höchsten Wirkstoffkonzentration. Während eine Creme in erster Linie schützt und versorgt, arbeitet ein Serum gezielt: Es bringt konzentrierte Wirkstoffe in die Haut, sei es zur Feuchtigkeitsbindung, zum Schutz vor freien Radikalen oder zur Unterstützung der Regeneration. Darum kommt es direkt nach der Reinigung auf die Haut, wenn noch nichts anderes im Weg ist.

    Ein paar Tropfen genügen. Verteile sie auf Gesicht und Hals und klopfe das Serum mit den Fingerspitzen leicht ein, statt es zu verreiben. Das sanfte Einklopfen unterstützt die Aufnahme, regt die Durchblutung an und ist schonender für die Haut als Reiben oder Ziehen. Lass das Serum einen Moment einziehen, dann geht es weiter mit der Creme.

    Seren lassen sich morgens und abends anwenden. Manche Wirkstoffe eignen sich besser für die Nacht, etwa weil sie lichtempfindlich sind oder die Regeneration unterstützen sollen.

    Wichtig zu wissen: Ein Serum ersetzt deine Creme nicht, und es verlangt auch nicht, dass du sie wechselst. Es ist eine zusätzliche Ebene, die sich unter fast jede Tages- oder Nachtcreme legen lässt. Wer eine Creme hat, mit der die Haut gut zurechtkommt, kann sie behalten und die Routine mit einem Serum gezielt ergänzen.

    Schritt 4: Augenpflege (optional)

    Die Haut um die Augen ist dünner, hat weniger Talgdrüsen und ist ständig in Bewegung. Eine spezielle Augenpflege ist deshalb sinnvoll, aber kein Muss. Viele Seren und leichte Cremes vertragen sich auch in dieser Zone gut. Falls du ein separates Produkt verwendest: sparsam auftragen, mit dem Ringfinger sanft einklopfen, nicht reiben.

    Schritt 5: Tagescreme oder Nachtcreme

    Die Creme ist die Schutz- und Versorgungsschicht. Sie schliesst die Feuchtigkeit und die Wirkstoffe des Serums ein, ergänzt Lipide und stärkt die Hautbarriere. Tagsüber sind leichtere Texturen angenehm, die schnell einziehen und unter Make-up funktionieren. Nachts darf es reichhaltiger sein, weil die Haut in dieser Phase mehr aufnimmt und der Feuchtigkeitsverlust über Nacht höher ist.

    Welche Creme die richtige ist, hängt von deinem Hauttyp, der Jahreszeit und deinen Vorlieben ab. Eine Creme, die sich gut anfühlt, die du gerne aufträgst und die deine Haut ruhig hält, ist eine gute Creme. Hier gibt es keinen Grund für Perfektionismus.

    Schritt 6: Sonnenschutz (nur morgens)

    UV-Strahlung ist der grösste äussere Faktor für vorzeitige Hautalterung. Sonnenschutz gehört deshalb das ganze Jahr als letzter Schritt in die Morgenroutine. Auch an bewölkten Tagen und im Büro am Fenster kommt UVA-Strahlung durch.

    Trage den Sonnenschutz nach der Tagescreme auf, grosszügig, auch auf Hals und Ohren. Wer im Alltag hauptsächlich drinnen ist, kommt mit einer einmaligen Anwendung am Morgen weit. Bei längerer Zeit draussen alle zwei Stunden nachlegen. Jeder Wirkstoff in deiner Routine arbeitet besser, wenn die Haut nicht gleichzeitig unter UV-Stress steht.

    Ein- bis zweimal pro Woche: Peeling

    Peelings gehören nicht in das tägliche Ritual, aber in die Wochenroutine. Sie lösen abgestorbene Hautschüppchen, verfeinern das Hautbild und helfen den Wirkstoffen, besser einzuziehen. Chemische Peelings mit Fruchtsäuren oder Enzymen arbeiten sanfter und gleichmässiger als grobe Körnchen. Ein- bis zweimal pro Woche reicht. Häufiger belastet es die Barriere.

    Der zusätzliche Schritt: Pflege von innen

    Haut ist ein Organ und wird zu einem grossen Teil von innen versorgt. Was du isst, wie du schläfst und ob dein Körper genügend Nährstoffe zur Verfügung hat, zeigt sich im Hautbild. Eine ausgewogene Ernährung mit genügend Gemüse, guten Fetten und Eiweiss ist die Grundlage.

    Eine Nahrungsergänzung kann diese Versorgung gezielt ergänzen, etwa mit Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren oder Pflanzenstoffen. Sie ersetzt keine vielseitige Ernährung und keine gesunde Lebensweise. Für alle, die Hautpflege von aussen und von innen denken, ist sie ein sinnvoller Baustein. Dieses Inside-out-Prinzip setzt dort an, wo Cremes und Seren nicht hinkommen.

    Das Ritual im Überblick

    Morgens

    1. Reinigung
    2. Toner (optional)
    3. Serum
    4. Augenpflege (optional)
    5. Tagescreme
    6. Sonnenschutz

    Abends

    1. Reinigung (bei Make-up oder Sonnenschutz doppelt)
    2. LED-Lichtpflege (optional)
    3. Toner (optional)
    4. Serum
    5. Augenpflege (optional)
    6. Nachtcreme

    Wöchentlich

    Ein- bis zweimal Peeling. LED-Lichtpflege so oft, wie es die Anleitung empfiehlt.

    Täglich

    Pflege von innen, über die Ernährung und bei Bedarf mit einer Nahrungsergänzung.

    Wo MACELL ins Ritual passt

    Wenn du deine Routine mit einem Serum ergänzen möchtest, ist Skin CellRepair von MACELL bei Schritt 3 zu Hause: nach der Reinigung, vor der Creme, morgens und abends. Ein paar Tropfen auf Gesicht und Hals geben und mit den Fingerspitzen leicht einklopfen, bis das Serum eingezogen ist. Das Gesichtsserum mit Exosomen ist darauf ausgelegt, die Haut in ihrer Regeneration zu unterstützen. Es lässt sich mit der Tages- und Nachtcreme kombinieren, die du bereits verwendest. Du musst also nichts umstellen, du legst nur eine zusätzliche Ebene unter deine gewohnte Pflege.

    Wer die Routine um LED-Licht erweitern möchte, findet mit der 4D-LED-Gesichtsmaske von MACELL einen optionalen Schritt vor dem Serum. Die flexible Silikonmaske schmiegt sich ans Gesicht, die Augen sind durch Pads geschützt, gesteuert wird kabellos mit einer kleinen Fernbedienung. Vier Modi stehen zur Wahl: Rotlicht, Rot mit Nahinfrarot, Rot mit Infrarot und ein Mischlicht aus allen dreien. Nach zehn Minuten schaltet die Maske automatisch ab. Danach klopfst du Skin CellRepair ein. Auch hier gilt: Die Maske ersetzt nichts, was du bereits hast.

    Für den Schritt von innen gibt es Skin CellYouth, die Nahrungsergänzung von MACELL. Sie ergänzt deine Pflegeroutine von innen und macht aus zwei Produkten ein Prinzip: aussen und innen, aufeinander abgestimmt, Swiss Made.

    Und wie bei jedem neuen Produkt gilt: Gib deiner Haut vier bis acht Wochen. So lange dauert ein Erneuerungszyklus, und so lange braucht es, bis du eine Veränderung ehrlich beurteilen kannst.

    Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

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